Shantanu

Prabhasa  hatte mit Unterstützung seiner sieben Brüder einst einem Weisen seine wunscherfüllende Kuh gestohlen. Er verfluchte sie, als Menschen auf der Erde geboren zu werden. Die sieben, die nicht wirklich am Diebstahl beteiligt waren dürften sofort nach der Geburt zurück in den Himmel. Nur der Dieb müsse auf Erden bleiben. Ein ähnlicher Mythos ist der der Sadagarbha.

Shantanu, der Sohn von König Pratipa, traf auf der Jagd die Flussgöttin Ganga, verliebte sich in sie und heiratete sie. Sie hatten acht Söhne, von denen Ganga sieben sofort nach der Geburt ertränkte. Der achte war Devavrata, den sie mit sich nahm, als sie Shantanu verließ. Im Alter von sechzehn brachte sie ihn, voll ausgebildet in Staats- und Kriegskunst, Shantanu zurück. Shantanu hatte mit Devavrata einen Thronfolger.

Shantanu verliebe sich danach in Satyavati, die Tochter eines Fischers. Der Vater war nur bereit, sie Shantanu zur Frau zu geben, wenn ihr Sohn Thronfolger würde. Devavrata gelobte, nie eine Frau zu haben. Damit war gesichert, dass er keinen Thronerben hervorbringen würde. Nach diesem Gelübde hieß Devavrata Bhishma, der mit dem schrecklichen Gelübde. Bhishma hatte die Gunst erhalten, den Tag seines Todes selbst bestimmen zu dürfen.

Bhishma ist der Patriarch der Kurus, oft Großvater genannt, er erzog die Kauravas und Pandavas und regierte im Hintergrund.

Über Shantanu lesen Sie auf www.hindumythen.de ‚Das Mahabharata‘ Von Bharata bis Pandu.