Totaka

Shankara hatte vier besonders begabte Schüler, denen er die Leitung seiner vier Klöster übertrug.

Hastamalaka – Puri, Sureshvara – Sringeri, Padmapada – Dwaraka, Totaka – Jyotirmath (nahe Badrinath).

Shankara nahm einen Schüler, Giri, an, der es von den geistigen Voraussetzungen nicht mit den anderen aufnehmen konnte, der sich aber hingebungsvoll um ihn kümmerte.

Als Giri einst zum Waschen an den Fluss gegangen war, wartete Shankara auf ihn, bevor er mit dem Lehren begann. Die Schüler wurden ungeduldig, warum auf einen warten, der eh nichts begriff.

Shankara beschloss, Giri das Wissen der Schriften zu übertragen. Als er zurückkam besang er in acht (ashta) Versen die Herrlichkeit Shankaras mittels des Metrums Totaka. So erhielt er diesen Namen. Seine Verse sind das Totakashtakam.