Vyasa

Eine äußerst illustre Gestalt.

Sohn von Satyavati und Parasara, als dessen Sohn heißt er Parasarya.

Er zeugte Dhritarashtra, Pandu und Vidura.

Sein kompletter Name lautet Krishna Dwaipayana Vedavyasa. Der dunkle (krishna) auf einer Insel (dvipa) Geborene (dvaipayana), der die Veden (Veda) teilte (Vyasa). Die Insel lag in der Yamuna.

Auf der Insel wuchsen Badara Bäume, daher auch sein Name Badarayana, als der er als der Kodifikator der Vedanta Philosophie und Verfasser des Brahma Sutras gilt.

Er teilte die Veden in ihre vier Teile (Rig, Sama, Atharva, Yajur), daher der Name Vedavyasa.

Neben dem Mahabharata gilt er als der Verfasser der Puranas. In den Puranas steht, dass die Veden in jedem Dvapara Yuga geteilt werden.

Neben den drei Söhnen hat Vyasa noch einen vollkommenen Sohn, einen Weisen, Shuka, auch Shukadeva genannt, gezeugt mit der Nymphe Gritachi, die die Gestalt eines Papageis angenommen hatte. Als Vyasa sie sah spritzte sein Same in das Feuer, das er eben mit zwei Aranihölzchen entzündete. Dem Feuer entstieg Shuka, der Name bedeutet Papagei.

Verheiratet war Vyasa mit Pinjala, der Tochter des Weisen Jabali.

Seine fünf Schüler waren Shuka, sein vollkommener Sohn, und Vaishampayana, Jaimini, Paila, Sumantu. Letztere lehrte er die Veden.

Rig Veda – Hymnen der Anrufung – Paila.
Sama Veda – Liturgische Gesänge aus dem Rig Veda – Jaimini.
Yajur Veda – Opfersprüche – Vaishampayana.
Atharva Veda – Zaubersprüche – Sumantu.

Das Mahabharata lehrte er Lomaharshana.

Vyasa wird als identisch mit Badarayana, dem Philosophen, der den Vedanta kodifizierte, angesehen.

Über Vyasa lesen Sie auf www.hindumythen.de ‚Das Mahabharata‘.
Auf www.shivadarshana.de ‚Die Veden‘.